Hunderassen aus dem Tierheim

Einer der größten Unterschiede zwischen der Adoption aus dem Tierheim und dem Kauf beim Züchter ist, dass man im Tierheim meist nicht eine bestimmte Rasse vorfindet, sondern eine breite Auswahl an unterschiedlichen Rassen. Wer also auf der Suche nach einem Hund einer ganz bestimmten Rasse ist, der wird im Tierheim vielleicht nicht fündig. Genauso werden Mensch, die Wert auf ein Rassebuch und Stammbaum legen, im Tierheim in aller Regel enttäuscht.

Wie bereits erwähnt ist der Bestand an Hunden im Tierheim oft bunt gemischt. Man kann dort zwar auch Rassehunde finden, vielfach sind aber die Mischlinge bekannter oder unbekannter Herkunft in der Überzahl. In diesen Fällen lohnt es sich ganz besonders, sich vor der Adoption mit dem Hund und dessen Charakter zu beschäftigen. So kann es vorkommen, dass ein süß und lieb aussehender Hund von Kampfhunden abstammt und über ein ganz aggressives Wesen verfügt. Wer sich aber etwas Zeit nimmt, den Hund näher kennenzulernen, wird seinen wahren Charakter aber schnell kennen lernen.

Für Personen, die auf der Suche nach einem Hund einer Moderasse sind, ist das Tierheim ganz klar die richtige Anlaufstelle. Diese Rassen, welchen für einen bestimmten Zeitraum eine große Popularität erleben, werden nämlich sehr oft von unerfahrenen Haltern gekauft, welche in der Folge mit dem Hund überfordert sind und ihn darum ins Tierheim bringen. In diesen Fällen ist es zum Teil sogar möglich, einen Hund einer Moderasse mit Stammbaum im Tierheim zu finden. Allerdings ist auch hier etwas Vorsicht angebracht, den viele dieser überforderten Halter nahmen es auch mit der Erziehung des Hundes nicht so genau. Aus diesem Grund sollte man sich auch hier zuerst ausgiebig mit dem Hund selbst beschäftigen, den man zu adoptieren plant. Auf diese Art und Weise fällt es leicht, Charakterstörungen durch mangelnde oder falsche Erziehung zu entdecken. Oftmals sind diese nämlich nicht mehr oder nur durch sehr langes Training, zum Verschwinden zu bringen.